Montag, 15. Oktober 2018

Palacio Barolo


„Omnis pulchritudinis forma unitas est“ (Inschrift im Eingangsbereich des Palastes)


Egal ob man bei Lonely Planet oder im Michelin-Reiseführer schaut, überall wird der „Palacio Barolo“ als eines der spektakulärsten Bauwerke von Buenos Aires bezeichnet, vor allem wegen seiner eklektischen Fassade und dem prachtvollen Inneren, bis hin zum Leuchtturm auf dem Dach. Seinen Namen verdankt das Gebäude dem italienischstämmigen Unternehmer Luis Barolo, der Mario Palanti damit beauftragte, ein Gebäude gemäß Dante Alighieris Göttlicher Komödie zu entwerfen. So finden sich 22 Stockwerke in drei Bereiche (Hölle, Fegefeuer und Himmel) aufgeteilt und gestaltet. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung im Jahr 1923 war das 100 Meter hohe Gebäude Südamerikas höchstes Gebäude. Heute sind darin überwiegend Büros untergebracht. Das Gebäude liegt nur etwa 10 Gehminuten von meiner jetzigen Wohnung entfernt. Bei einer Führung, an der ich zusammen mit einem Mitbruder teilnahm, entstanden hervorragende Aufnahmen, die sich hier finden.

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